Orchideen

Orchideenvielfalt und Pflegetipps

Hier stellen wir unsere Orchideenvielfalt vor und geben Ihnen nützliche Pflegetipps.

Acacalis

mehr lesen

Acacalis

Über die Acacalis

Arten: zwei
Besonderheiten: Die beiden bekannten Arten haben eine blaue Blüte. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet. Geliebte des Apollo.
Heimat: Tropisches Südamerika - vorwiegend feuchte Regenwälder im Amazonasgebiet.

Pflegehinweise

Standortwahl: Helles, warmes Blumenfenster, im Sommer gut schattieren.
Temperatur: Tagestemperatur darf bis auf 25° - 30°C ansteigen und nachts bis auf 18°C
Giessen: Im Topf sollte das Substrat fast ganz austrocknen. Aufgebundene Pflanzen täglich sprühen, dabei kein Wasser in den Neutrieb kommen lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Aërangis

mehr lesen

Aërangis

Über die Aërangis

Arten: etwa 58
Besonderheiten: Aërangis sind kleinwüchsige, epiphytische Arten und benötigen deshalb wenig Platz. Im Gewächshaus auch angeheftet an kleine Äste o.ä. und aufgehängt zu pflegen.
Heimat: Afrika, Madagaskar, Komoren – meist in tiefer liegenden Regenwäldern, aber auch in trockenen Savannengebieten, an Bäumen als Aufsitzer wachsend, sind sie zu finden. Ostafrikanische Arten aber auch in beträchtlichen Gebirgshöhen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Ein Fensterplatz, der hell und warm, aber beschattet ist. Die Blätter dürfen sich im Sonnenlicht nicht stark erwärmen! Möglichst hohe Luftfeuchtigkeit!
Temperatur: 15°C sollten für längere Zeit nicht unter- und 30°C nicht überschritten werden. Licht und Temperatur müssen harmonieren, d.h. bei mehr Licht sollte auch die Temperatur steigen, bei weniger Licht dagegen niedriger sein.
Giessen: Erst wenn der Pflanzstoff abgetrocknet ist, kräftig giessen (durchspülen). Handwarmes Wasser mit nur wenig Härte oder abgekocht verwenden. Kein Restwasser im Übertopf belassen! Angeheftete Pflanzen möglichst täglich übersprühen, gelegentlich tauchen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Aeranthes

mehr lesen

Aeranthes

Über die Aeranthes

Arten: etwa 40
Besonderheiten: Alle Arten haben weisse bis grüne Blüten mit einem Sporn. Manche Arten blühen an der alten Blütenrispe mehrmals nach.
Heimat: Madagaskar und Komoren – zwischen 500 und 1500 m Höhenlage.

Pflegehinweise

Standortwahl: Jedes helle bis sonnige Fenster. Wenn Südseite, im Sommer ausreichend schattieren. Im Winter viel Licht.
Temperatur: Im Winter normale Raumtemperatur. Im Sommer kann die Temperatur bis ca. 30°C ansteigen.
Giessen: Im Sommer gleichmässig feucht; zwischen den Giessgaben abtrocknen lassen. Im Winterhalbjahr nur gut abgetrocknete Pflanzen mässig giessen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Aerides

mehr lesen

Aerides

Über die Aerides

Arten: etwa 20
Besonderheiten: Wachstum einer Vanda ähnlich; mit zum Teil duftenden wunderschönen, traubenähnlichen Blütenständen.
Heimat: Südostasien – hauptsächlich Vorder- und Hinterindien

Pflegehinweise

Standortwahl: Ein helles Fenster ohne starke Mittagssonne.
Temperatur: Tagestemperatur darf bis auf max. 30°C (ideal 24°C) ansteigen und nachts bis auf 16°C fallen.
Giessen: Die Pflanzen sollten in gut Wasser durchlässigem Orchideensubstrat kultiviert werden, wenn möglich in durchsichtigen Töpfen. Das Substrat austrocknen lassen und dann wieder durchdringend giessen. Keine Staunässe!
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideen Dünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Angraecum

mehr lesen

Angraecum

Über die Angraecum

Arten: etwa 200
Besonderheiten: Angraecum verströmen bei einsetzender Dunkelheit oft einen intensiven Duft.
Heimat: Tropisches Afrika und Madagaskar. Viele Arten stammen aus feucht warmen Tieflandgebieten; ein Teil der Arten ist aber auch in Gebirges Regionen beheimatet. Alle aber entsprechend der Vorkommen nicht sehr lufttrocken und ohne Ruhe Periode wachsend.

Pflegehinweise

Standortwahl: Im Sommer hell, aber keine direkte Sonne. Im Winter so hell wie möglich. Im Sommer auch im Freien.
Temperatur: Maximal 25 – 35°C am Tage. Nachts in der Regel nicht unter 15°C.
Giessen: Gleichmässig feucht, aber nicht nass. Bei Topfkultur ist durchlässiges Substrat wichtig. Vor allem während des Wachstums trockene Luft unbedingt verhindern
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideen Dünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Brassavola

mehr lesen

Brassavola

Über die Brassavola

Arten: etwa 15
Besonderheiten: Alle Arten haben fleischige, oft bleistiftartige Blätter, was auf die Fähigkeit hindeutet, auch längere Trockenzeiten überstehen zu können. Die Blüten duften meist nachts.
Heimat: In tropischen Gebieten Süd- und Mittelamerikas auf Bäumen und Felsen wachsend; hier auch meist an hellen Standorten zu finden.

Pflegehinweise

Standortwahl: Viel Licht, nur etwas Schatten, wenn die Blätter zu heiss werden. Im Sommer auch im Freien. Im Winter volles Licht.
Temperatur: Im Sommer möglichst warm, 25°C. und auch mehr. Nachts in der Regel nicht unter 15 – 18°C. Im Winter durchweg ca. 18°C.
Giessen: Von März bis September feucht halten. Im Winterhalbjahr ist Trockenzeit, nur gelegentlich etwas giessen oder besprühen, um das Schrumpfen zu verhindern.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Brassia

mehr lesen

Brassia

Über die Brassia

Arten: etwa 30
Besonderheiten: Auffallend bizarre Blüten an mittellangen Rispen. Pflanzen sind besonders empfindlich gegen verrottenden, wenig luftdurchlässigen Pflanzstoff.
Heimat: Tropisches Amerika; z.T. bis auf ca. 1500 m an Berghängen zu finden.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, aber von März bis September keine heisse Mittagssonne. Im Sommer ist auch für viele Arten und Hybriden ein Freilandaufenthalt zum besseren Blütenansatz vorteilhaft.
Temperatur: Im Sommer tagsüber bis 30°C. Nachts möglichst nicht unter 12°C.
Giessen: Während des Wachstums eines neuen Triebes kräftig giessen und wieder abtrocknen lassen. Nach Triebabschluss und im Winter weniger.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Bulbophyllum

mehr lesen

Bulbophyllum

Über die Bulbophyllum

Arten: ca. 2000 Die Gattung ist damit die umfangreichste in der Orchideenfamilie.
Besonderheiten: Die meisten Bulbophyllum haben kriechende Rhizome und können deshalb am besten auf Kork- oder Farnbrettern aufgebunden werden. Auch flache Schalen eignen sich. Die Lippen der Blüten sind beweglich.
Heimat: Die meisten Arten sind in Südostasien, besonders viele in Neu Guinea beheimatet. Auch in Afrika und ein kleiner Teil ist in Südamerika zu Hause..

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank und Wintergarten. Im Sommer schattig, im Winter volles Licht. Die Pflanzen können den Sommer über auch leicht schattig im Garten hängen.
Temperatur: Am Tage 20° bis 25°C, nachts 18°C oder darunter. Viele Arten benötigen im Winter für ca. 4 Wochen eine Kühlperiode bei Temperaturen unter 15°C. Dadurch wird eine bessere Blüte erreicht
Giessen: Im Sommer gleichmässig feucht halten. Im Winter nur gut abgetrocknete Pflanzen mässig wässern.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Calanthe

mehr lesen

Calanthe

Über die Calanthe

Arten: etwa 60
Besonderheiten: Es gibt zwei Wuchsformen: Gruppe 1: immergrüne Arten und Gruppe 2: laubabwerfende Arten mit ausgeprägter Ruhezeit.
Heimat: Meist Fels- oder die Erde bewohnende Orchidee, selten auf Bäumen zu finden. Diese Gattung ist weit verbreitet von Südafrika und Madagaskar bis China und Japan, ebenso im tropischen Asien bis Australien und mit einer Art auch in Südamerika.

Pflegehinweise

Standortwahl: Gruppe 1: Schattiger Fensterplatz, wachsen und blühen auch mit etwas Abstand vom Fenster. Gruppe 2: Heller Fensterplatz während des ganzen Jahres.
Temperatur: Gruppe 1: Im Sommer 20 – 25°C, nachts und im Winter möglichst nicht unter 18°C. Gruppe 2: Im Sommer 25°C und mehr, nachts und im Winter möglichst nicht unter 18°C.
Giessen: Gruppe 1: Ganzjährig feucht halten. Gruppe 2: Während des Wachstums recht feucht, aber keine Staunässe. In der Ruhezeit nur so viel giessen, dass die Bulben nicht schrumpfen oder ganz trocken halten.
Düngen: Gruppe 1: Während der Wachstumsphase Orchideendünger mit jedem 2. Giessen in der angegebenen Konzentration. Gruppe 2: Möglichst wöchentlich 1mal Orchideendünger in der 1 1/2fachen angegebenen Konzentration.

Cambria / Vuylstekeara und andere mehrgattungs hybriden

mehr lesen

Cambria / Vuylstekeara und andere mehrgattungs hybriden

Über die Cambria / Vuylstekeara und andere mehrgattungs hybriden

Arten:
Besonderheiten: Vuylstekeara ist eine gärtnerisch gezüchtete Hybride aus mehreren Gattungen. Kommt in der Natur nicht vor, da die Eltern in z.T. weit getrennten Gebieten leben und auch zu verschiedenen Zeiten blühen. Es sind die Gattungen Odontoglossum - Miltonia und Cochlioda. Sie erhielt ihren Namen zu Ehren eines berühmten belgischen Orchideenzüchters namens Vuylsteke.
Heimat: Meist Fels- oder die Erde bewohnende Orchidee, selten auf Bäumen zu finden. Diese Gattung ist weit verbreitet von Südafrika und Madagaskar bis China und Japan, ebenso im tropischen Asien bis Australien und mit einer Art auch in Südamerika.

Pflegehinweise

Standortwahl: Ein Platz, der Schatten und kühle, feuchte Luft bietet. Auf der Fensterbank im Sommer an Nord- oder Ostfenstern. Im Sommer gern im Freien an einem schattigen Platz mit gelegentlichem Tau.
Temperatur: Normale Zimmertemperatur; zu hohe Temperaturen möglichst vermeiden; nachts auf jeden Fall absinkend. Im Winter kühler halten.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff bzw. die Wurzeln immer feucht, aber nicht ständig nass halten, die Pflanzen vor allem bei Hitze häufig mit salzarmem Wasser (Regenwasser) übersprühen. Im Winter etwas vorsichtiger wässern, aber nie ganz trocken werden lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Cattleya und Laelia

mehr lesen

Cattleya und Laelia

Über die Cattleya und Laelia

Arten: zusammen etwa 75
Besonderheiten: Zwei Gattungen, die sich sehr ähnlich sind und zum Teil auch in den gleichen Gebieten vorkommen. Wurden oft miteinander gekreuzt und haben sehr gute Hybriden ergeben, die zu verschiedenen Zeiten im Jahr blühen. Eine blühende Cattleya hat vor fast 200 Jahren den ersten Orchideenrausch ausgelöst. Sie zählt immer noch zu den prächtigsten Orchideen.
Heimat: Mittel- und Südamerika – meist epiphytisch, d.h. als Aufsitzer, aber auch auf Felsen wachsende Orchideen. Von Küstennähe bis in Gebirgshöhen anzutreffende Gattungen, die allgemein recht lichthungrig sind, damit sie gut blühen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Ein Fensterplatz, der hell und warm ist. Erst wenn im Sonnenlicht die Blätter mehr als handwarm werden, etwas schattieren. Im Sommer auch im Freien an einem geschützten Platz. Ideal auch für den Wintergarten.
Temperatur: 15°C sollten für längere Zeit nicht unter- und 30°C nicht überschritten werden. Bei wenig Licht auch weniger Wärme. Im Winter nicht über 18°C.
Giessen: Erst wenn der Pflanzstoff abgetrocknet (hell geworden) ist, wieder kräftig giessen, bis das Wasser aus dem Topf herausläuft. Handwarmes Wasser mit wenig Härte oder abgekocht verwenden. Nicht im Wasser stehen lassen! Im Winter trockener halten.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Chysis

mehr lesen

Chysis

Über die Chysis

Arten: etwa 6
Besonderheiten: Die blühfreudigen Arten Chysisaurea (braun-gelb-weiss), Chysis bractescens (weiss-beige), Chysislevis (braun-gelb-weiss) öffnen ihre Blüten nicht vollständig. Der Wuchs ist epiphytisch, bis zu 50 cm lange Bulben, die aufgrund ihres Gewichtes stark herunterhängen.
Heimat: Zentralamerika, Mexico, Kolumbien, Equador, Peru

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank und Wintergarten, hell mit viel Licht. Im Hochsommer über Mittag direktes Sonnenlicht vermeiden. Für Aussenkultur im Sommer gut geeignet.
Temperatur: Im Sommer tagsüber 20 – 25°C, nachts 15°C. Im Winter bei ca. 15°C.
Giessen: In der Wachstumsphase von März bis Oktober gleichbleibend feucht halten. Im Winter mässig feucht halten, aber nicht austrocknen lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideen Dünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Cirrhopetalum

mehr lesen

Cirrhopetalum

Über die Cirrhopetalum

Arten: Gehören mit zu der grossen Gattung der Bulbophyllum
Besonderheiten: Bei dieser Gattung zeichnen sich besonders die Hybriden aus. Hervorzuheben ist Cirrhopetalum Elizabeth Ann. mit ihren ausdrucksvollen grossen Blüten und ihrer Blühwilligkeit.
Heimat: Ostafrika, Madagaskar, Indien bis runter nach Australien

Pflegehinweise

Standortwahl: Im Sommer über Mittag kein direktes volles Sonnenlicht. Im Winter soviel Licht wie möglich. Ein Aufenthalt im Freien während des Sommers tut der Pflanze gut.
Temperatur: Tagsüber 20 – 25°C, nachts runter bis auf 15°C. Im Winter kann die Temperatur bis auf 12°C absinken; dadurch wird eine bessere Blüte erreicht.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff gut feucht halten. Im Winter gut abgetrocknete Pflanzen mässig giessen
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideen Dünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Coelogyne

mehr lesen

Coelogyne

Über die Coelogyne

Arten: etwa 200
Besonderheiten: Das Vorkommen der einzelnen Arten vom heissen Tieflandklima bis zu kühlen Bergregionen macht es schwer, die Ansprüche exakt zu zuordnen. Mit Mittelwerten kommen die meisten Coelogynen aber gut zurecht.
Heimat: Weit verbreitete Orchideengattung aus Asien, deren Vorkommen von den Himalayahängen herabsteigend über Südostasien bis zu den Pazifischen Inseln reicht.

Pflegehinweise

Standortwahl: Ein Fensterplatz, der hell und nicht zu warm ist. Die meisten Arten fühlen sich auch im Freien an einem geschützten Platz wohl.
Temperatur: Man muss drei Gruppen unterscheiden: Gruppe 1 um Coel. speziosa, die ganzjährig warm und feucht stehen muss (20 – 25°C). Gruppe 2 um Coel. massangeana, die mit 15 – 20°C zufrieden ist. Gruppe 3 um Coel. cristata, die im Sommer gern im Freien steht und im Winter bei etwa 10°C.
Giessen: Entsprechend der Temperatur: Gruppe 1: Ganzjährig feucht halten, ohne zu vernässen. Im Winter bei wenig Licht natürlich etwas weniger. Gruppe 2: Im Sommer feucht, im Winter etwas trockener, ohne die Pflanzen schrumpfen zu lassen. Gruppe 3: Im Sommer feucht, im Winter fast gar nicht giessen. Aber auch nicht schrumpfen lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideen Dünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Cymbidium

mehr lesen

Cymbidium

Über die Cymbidium

Arten: etwa 50
Besonderheiten: Es gibt Arten mit kurzen Blättern und kleinen Blüten. Diese und ihre gezüchteten Nachkommen sind für eine Pflege in der Wohnung geeignet. Andere Arten und ihre Nachkommen sind grossblütig und wachsen zu riesigen Pflanzen heran. Sie sind nur für das Gewächshaus und den Wintergarten geeignet. Langanhaltende Blütezeit.
Heimat: Weit verbreitete Orchideengattung aus Asien, deren Vorkommen von den Himalayahängen herabsteigend über Südostasien bis zu den Pazifischen Inseln reicht.

Pflegehinweise

Standortwahl: Immer möglichst hell. Von Anfang August bis Ende September ein nicht zugiger Platz im Freien bei leichtem Schatten vorteilhaft.
Temperatur: Ab Mai Freilandaufenthalt bis September/Oktober Nächtliche Temperaturabsenkungen fördern den Blütenansatz.
Giessen: Auch im Winter feucht halten, jedoch immer erst dann giessen, wenn der Pflanzstoff abgetrocknet ist. Im Sommer kräftiger giessen und für guten Wasserablauf sorgen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Dendrobium Kingianum-Gruppe

mehr lesen

Dendrobium Kingianum-Gruppe

Über die Dendrobium Kingianum-Gruppe

Arten:
Besonderheiten: Zu der Gruppe Dendrocoyne gehören hauptsächlich Dendrobium kingianum, Dendrobium deliactum und Dendrobium speciosum. Blütezeit ist im Frühjahr; meist einfarbig weiss, rosa, beige und braun. Die Pflanze bildet endständige Rispen mit mehreren aufgereihten Blüten. Die Haltbarkeit beträgt ca. 4 – 6 Wochen; sehr blühfreudig. Zu kultivieren als Korb-, Topf- und Blockkultur
Heimat: Ostaustralien 

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell und viel Licht im Hochsommer. Über Mittag direktes Sonnenlicht vermeiden. Ein Aufenthalt im Freien während des Sommers tut der Pflanze gut.
Temperatur: Im Sommer tagsüber bis 25°C. Nachts absinkend auf 12 – 15°C. Im Winter tagsüber nicht über 15°C, nachts bis zu 8 – 10°C.
Giessen: Während des Wachstums mässig giessen, zwischendurch austrocknen lassen. Während der Ruhepause von November – Januar trockener halten. Die Bulben nicht schrumpfen lassen.
Düngen: Wie bei anderen Dendrobium-Arten. Mit Erscheinen des neuen Triebes Februar/März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Dendrobium Nobile-Gruppe

mehr lesen

Dendrobium Nobile-Gruppe

Über die Dendrobium Nobile-Gruppe

Arten: Insgesamt etwa 800 Arten für die ganze Gattung Dendrobium
Besonderheiten: Dendrobium nobile steht für eine bestimmte Gruppe von kühl wachsenden Dendrobium-Arten und ist eine Stammform einer Vielzahl von farbenprächtigen Hybriden. Sie ist dadurch gekennzeichnet, dass ihre Blüten direkt an ihren Trieben sitzen. Sie blühen hauptsächlich im Frühjahr nach einer winterlichen Ruhezeit. Stehen sie dabei zu warm, treiben sie statt Blüten Pflänzchen aus den Knospen, sogenannte Kindel. Nach zwei Jahren kann man sie abnehmen und eintopfen.
Heimat: Nordindien, Himalaya, China. In Monsungebieten beheimatet; d.h. zur Sommermonsunzeit feucht und warm und Wintermonsunzeit kühler und trockener. Dieser Wechsel bedingt, speziell auch durch die niedrigeren Temperaturen, nach einem üppigen Pflanzenwachstum einen guten Knospenansatz

Pflegehinweise

Standortwahl: Immer möglichst hell. Nur wenn die Blätter durch das Sonnenlicht warm werden, etwas beschatten..
Temperatur: Im Sommer am Tage bis 30°C, nachts abfallend bis 15°C. Im Winter nicht über 20°C, nachts nicht unter 10 – 12°C.
Giessen: Während ein neuer Trieb wächst, kräftig giessen und den Pflanzstoff wieder gut abtrocknen lassen. Nach Abschluss des Wachstums das Giessen langsam einschränken und im Winter nur so viel giessen, dass die Pflanzen nicht schrumpfen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Dendrobium Phalaenopsis-Gruppe

mehr lesen

Dendrobium Phalaenopsis-Gruppe

Über die Dendrobium Phalaenopsis-Gruppe

Arten:
Besonderheiten: Dendrobium Phalaenopsis steht für eine bestimmte Gruppe von warm wachsenden Dendrobium-Arten und ist einen Stammform einer Vielzahl von Hybriden unterschiedlicher Form und Farbe. Die Blüten dieser Gruppe sitzen an Rispen, die am oberen Ende der Triebe entstehen. Sie blühen hauptsächlich im Sommer bis Herbst , direkt nach dem Abschluss des Triebwachstums. Stehen sie im Winter zu kalt und zu feucht kann es passieren, dass die Anlage für den neuen Jahrestrieb abfault.
Heimat: Pazifische Inseln bis Nordaustralien; z.T. Felsen besiedelnd. Allgemein aber an hellen und immer waren Standorten zu finden.

Pflegehinweise

Standortwahl: Immer möglichst hell. Nur wenn die Blätter durch das Sonnenlicht warm werden, etwas beschatten.
Temperatur: Im Sommer am Tage bis ca. 30°C, nachts abfallend bis ca. 20°C. Im Winter am Tage nicht unter 20°C, nachts 18°C.
Giessen: Während des Wachstums der Neutriebe kräftig giessen und den Pflanzstoff wieder gut abtrocknen lassen. Auch nach Abschluss des Wachstums das Giessen nicht einschränken. Nach der Blüte und im Winter nur so viel giessen, dass die Pflanzen nicht schrumpfen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Dendrochilum

mehr lesen

Dendrochilum

Über die Dendrochilum

Arten: etwa 120
Besonderheiten: Dendrochilum tragen kleine, dafür aber zahlreiche Blüten, die dicht an dicht an langen, hängenden Rispen sitzen. Haben z.T. einen würzigen Duft
Heimat: Südostasien – meist feuchtwarme Gebiete ohne ausgesprochene Trockenzeiten. Viele Arten sind endemisch, d.h. ihr Vorkommen ist lokal begrenzt, oft nur auf ein Tal oder Berghang beschränkt.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, aber im Sommer ohne direkte Sonnenbestrahlung.
Temperatur: Normale Zimmertemperatur. Im Sommer werden bis zu 35°C vertragen, wenn die Nachttemperatur deutlich tiefer liegt. Im Winter am Tage etwa 20°C, bei Nacht 18°C.
Giessen: Während des Wachstums der neuen Triebe im Sommer kräftig giessen, aber immer wieder abtrocknen lassen. Im Winter etwas trockener, ohne eine ausgesprochene Trockenphase.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Dracula

mehr lesen

Dracula

Über die Dracula

Arten: etwa 100
Besonderheiten: Der Name kommt von den bizarren Blüten. Bei diesem Aufsitzer wachsen die Blütenstiele meistens seitlich oder nach unten durch den Pflanzstoff. Deshalb ist es vorteilhaft, Dracula in Gittertöpfe oder Körbchen zu pflanzen. Als Pflanzstoff ist Sphagnummoos am besten geeignet.
Heimat: Anden, Südamerika – immer feuchte temperierte bis kühle Gebirgsregionen

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank (Nord- oder Ostfenster) oder Wintergarten; fast nur hängend zu halten wegen der nach unten wachsenden Blütenstiele. Im Sommer auch schattig im Freien.
Temperatur: Im Winter 15° - 20°C; im Sommer wird bei guter Schattierung im Freien auch 30°C vertragen.
Giessen: Die Pflanzen stets feucht halten, aber nicht ständig nass. Bei niedrigen Temperaturen abtrocknen lassen, bevor man neu giesst.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Encyclia

mehr lesen

Encyclia

Über die Encyclia

Arten: etwa 100
Besonderheiten: Encyclia kommen oft in relativ trockenen Gebieten vor und eignen sich besonders gut für die Zimmerkultur, wenn trockene Luft nicht verhindert werden kann.
Heimat: Mexiko und auf den Westindischen Inseln – einige Arten auch im subtropischen Südamerika als Aufsitzer auf Bäumen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, im Sommer leicht beschattet. Für viele Arten ist ein sommerlicher Aufenthalt im Freien sehr vorteilhaft.
Temperatur: Im Winter 15° - 20°C; im Sommer wird bei guter Schattierung im Freien auch 30°C vertragen.
Giessen: Während des Wachstums der neuen Triebe reichlich giessen, in der winterlichen Ruhezeit trocken halten, ohne die Pflanzen schrumpfen zu lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Epidendrum

mehr lesen

Epidendrum

Über die Epidendrum

Arten: etwa 700
Besonderheiten: Einige Arten haben einen so starken Wuchs, dass sie sich auch für das Beranken von Fenstern und Wintergärten eignen.
Heimat: In Nord-, Mittel- und Südamerika. Meistens Aufsitzer auf Bäumen oder Felsen, einige Arten auch im Boden wachsend.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, im Sommer leicht beschattet. Im Sommer wenn möglich auch im Garten.
Temperatur: Im Sommer im Haus 18 – 25°C am Tage, nachts 15°C. Im Winter durchweg etwa 12 – 15°C. .
Giessen: Während des Wachstums mässig giessen, in der winterlichen Ruhezeit trockener halten, ohne die Pflanzen schrumpfen zu lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Galeandra

mehr lesen

Galeandra

Über die Galeandra

Arten: etwa 20
Besonderheiten: Meist Laubawerfende Orchideen mit Neigung zum Nachblühen wie Phalaenopsis. Dadurch kann sich eine Blütezeit über mehrere Monate ergeben.
Heimat: Tropisches Amerika in Gebieten mit warmen Trockenperioden

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, aber vor direkter Mittagssonne schützen. Im Winter volles Licht
Temperatur: Im Winter normale Raumtemperatur, im Sommer werden auch Temperaturen über 30°C gut vertragen.
Giessen: Während der Wachstumszeit (Frühjahr – Spätsommer) gleichmässig feucht halten. Während der natürlichen Trockenperiode – wenn die Blätter abgefallen sind – Pflanzstoff weitgehend trocken halten
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Gongora

mehr lesen

Gongora

Über die Gongora

Arten: etwa 30
Besonderheiten: Auffallend skurrile Blütenformen mit seltsamer Zeichnung und eigenwilligem Duft. Wirken besonders exotisch und sind eine besondere Betrachtung wert. Die hängenden Blütenstände wachsen oft durch den Wurzelballen nach unten oder zur Seite, so dass die Pflanzen in offene Körbe gesetzt werden müssen. Deshalb eignen sie sich weniger für die Fensterbank als für Gewächshaus und Wintergarten, wo sie hängen können. Sie blühen gelegentlich auch mehrmals im Jahr.
Heimat: Von Mexiko bis Peru und Brasilien als Aufsitzer auf Bäumen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Im Sommer halbschattig, im Winter hell. Im Sommer, wenn möglich, auch im Garten an einer vor Sonne und Wind geschützten Stelle.
Temperatur: Im Sommer halbschattig, im Winter hell. Im Sommer, wenn möglich, auch im Garten an einer vor Sonne und Wind geschützten Stelle.
Giessen: Während des Wachstums gleichmässig feucht halten. Ab Herbst relativ trocken halten, ohne die Pflanzen schrumpfen zu lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Leptotes

mehr lesen

Leptotes

Über die Leptotes

Arten: 2 und 3 Varianten
Besonderheiten: Kleine Pflanzen für den Liebhaber natürlicher Arten. Die weissen bis zart grün oder violett getönten Blüten stehen in kurzen Rispen zusammen. Pflege ähnlich den Cattleyen, können daher gut mit diesen zusammen stehen. Auch gut aufgebunden zu pflegen, dann öfter tauchen oder besprühen.
Heimat: In Brasilien, Paraguay und Argentinien als Aufsitzer auf Bäumen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Ein Fensterplatz, der hell und warm ist. Erst wenn im Sonnenlicht die Blätter mehr als handwarm werden, etwas schattieren. Im Sommer auch im Freien an einem geschützten Platz.
Temperatur: Mittlerer Temperaturbereich 15 – 25°C. 14°C sollten für längere Zeit nicht unter- und 25°C nicht überschritten werden. Bei wenig Licht auch weniger Wärme.
Giessen: Erst wenn der Pflanzstoff abgetrocknet (hell geworden) ist, wieder kräftig giessen, bis das Wasser aus dem Topf herausläuft. Handwarmes Wasser mit wenig Härte oder abgekocht verwenden. Nicht im Wasser stehen lassen! Im Winter etwas knapper halten, aber kaum Ruhezeit.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Ludisia Discolor

mehr lesen

Ludisia Discolor

Über die Ludisia Discolor

Arten: 1 mit verschiedenen Varietäten. Die häufigste ist „Domsoniana
Besonderheiten: Ludisia sind wie Haemaria und Macodes als Blattorchideen bekannt. Die Zierde sind weniger die Blüten, als die sehr schönen Blattfärbungen. Wird den „Juwelorchideen“ zugeordnet. Diese Pflanzen kommen mit wenig Licht aus. Als Erdorchidee verlangt Ludisia einen nicht zu lockeren, erdigen Pflanzstoff. Orchideenpflanzstoff sollte man etwas Blumenerde zumischen.
Heimat: Hinterindien, China, Indonesien

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank oder Wintergarten; sehr gut für die Nordseite geeignet.
Temperatur: Normale Zimmertemperatur
Giessen: Während des Wachstums von März bis September gleichmässig feucht halten. In den übrigen Monaten zwischen den Giesstagen etwas abtrocknen lassen
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Lycaste

mehr lesen

Lycaste

Über die Lycaste

Arten: etwa 40
Besonderheiten: Lycaste skinneri ist die Nationalblume Guatemalas. Diese seltene Art ist absolut geschützt und heute nur durch gärtnerische Vermehrung wieder erhältlich. Bei manchen Arten werden die Blüten bis zu 15 cm gross, sie sitzen immer einzeln auf Stielen, die aus dem Grund der Bulben heraus kommen. Sie sind von fremdartiger Schönheit, von sehr unterschiedlicher Farbe und halten mehrere Wochen an der Pflanze.
Heimat: Von Mexiko bis Peru, Bolivien und Westindische Inseln. Als Aufsitzer auf Bäumen oder Felsen, aber einige Arten auch im Boden wachsend

Pflegehinweise

Standortwahl: Im Sommer vor starker Sonneneinstrahlung und Hitze schützen, trockene Luft vermeiden. Ein Aufenthalt im Baumschatten eines Gartens, an geschützter Stelle, tut ihnen gut. Im Winter möglichst hell.
Temperatur: Im Sommer im Hause 18 – 30°C am Tage, nachts bis 10°C absinkend. Im Winter durchweg etwa 15 – 18°C.
Giessen: Während des Wachstums reichlich giessen, aber keine Staunässe. Auch in der winterlichen Ruhezeit nie ganz austrocknen lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Masdevallia kühl wachsend

mehr lesen

Masdevallia kühl wachsend

Über die Masdevallia kühl wachsend

Arten: etwa 300
Besonderheiten: Viele Arten stammen aus den kühlen Nebelwäldern der tropischen Gebirge, andere aus den wärmeren Wäldern der flacheren Küstenregionen. Die Züchtung hat durch die Verbindung dieser Arten wärmetolerantere Sorten geschaffen.
Heimat: Von Mexiko südwärts, im ganzen tropischen Südamerika. Besonders häufig in den Anden, von Peru bis Venezuela. Meistens als Aufsitzer auf Bäumen oder Felsen, einige Arten aber auch im Boden wachsend.

Pflegehinweise

Standortwahl: Vor voller Sonne und trockener Zugluft geschützt an nicht zu dunklem Fenster, z.B. Nord- oder Ostrichtung oder von aussen beschattet. Ab Mai bis Oktober auch im Garten an einem Platz mit lichtem Schatten, aber auch dem Regen und Tau ausgesetzt.
Temperatur: Im Sommer im Hause 18°C am Tage, nachts bis 10°C absinkend. Im Winter reichen auch 12°C. Die Art Masd. coccinea ist sogar mit 6°C zufrieden
Giessen: Stets feucht halten. Bei länger anhaltenden Temperaturen um 12°C sparsam giessen und nicht sprühen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Masdevallia temperiert wachsend

mehr lesen

Masdevallia temperiert wachsend

Über die Masdevallia temperiert wachsend

Arten: etwa 300
Besonderheiten: Viele Arten stammen aus den kühlen Nebelwäldern der tropischen Gebirge; andere aus den wärmeren Wäldern tiefer liegender Regionen. Durch Züchtung wurden durch die Verbindung dieser Arten wärmetolerantere Sorten geschaffen. Die erst in den letzten Jahren entstandenen Hybriden wärmetoleranter Masdevallia eignen sich auch für Wohnräume. Ihre Blütezeit ist z.T. nicht jahreszeitabhängig, sondern sie können ganzjährig immer wieder blühen. Sie haben keine Ruhezeit.
Heimat: Von Mexiko südwärts im ganzen tropischen Südamerika. Besonders häufig in den Anden, von Peru bis Venezuela. Meistens als Aufsitzer auf Bäumen oder Felsen, einige Arten auch terrestrisch wachsend.

Pflegehinweise

Standortwahl: Ausser in den Wintermonaten keine intensive Sonne. Gut für Nordfenster geeignet. Küchen- und Badfenster mit hoher Luftfeuchtigkeit und viel frischer Luft scheinen ihnen besonders gut zu gefallen. Ab Mitte Mai auch ins Freie stellen.
Temperatur: Zimmertemperaturen zwischen 15° und 25° C sind am günstigsten. Höhere Temperaturen werden schattig stehend am besten vertragen.
Giessen: Gleichmässig feucht halten. Starke Trockenheit vermeiden. Ab 25° C auch sprühen. Sprühen bei niedrigen Temperaturen und wenig Luftbewegung verursacht leicht Blattabfall durch Pilzinfektion.
Düngen: Mit der Hälfte der angegebenen Konzentration eines Orchideendüngers 1 – 2 mal monatlich.

Maxillaria

mehr lesen

Maxillaria

Über die Maxillaria

Arten: etwa 250
Besonderheiten: Vielfach unkomplizierte Orchidee für die üblichen Zimmertemperaturen. Viele ansehnliche, auch kleinwüchsige Arten, die besonders gut als kräftig entwickelte Pflanzen blühen. Diese Orchidee wird auch Kokosorchidee genannt , denn ihre ansehnlichen, roten Blüten duften herrlich intensiv nach Kokos
Heimat: In den amerikanischen Tropen und Subtropen. Fast ausschliesslich als Aufsitzer auf Bäumen wachsend; manchmal auch auf Felsen. Nur wenige bilden eine Ausnahme und wachsen im Boden.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell und nur bei starker Sommersonne etwas beschattet. Im Sommer auch an einem entsprechenden geschützten Platz im Freien.
Temperatur: Im Sommer im Hause bis 35°C am Tage, nachts bis 15°C absinkend. Im Winter reichen 18°C am Tage und 15°C bei Nacht.
Giessen: Gleichmässig feucht, nicht nass halten. Gelegentliches Austrocknen schadet nicht.
Düngen: Mit der Hälfte der angegebenen Konzentration eines Orchideendüngers 1 – 2 mal monatlich. Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Miltonia

mehr lesen

Miltonia

Über die Miltonia

Arten: Nach neueren Beschreibungen bleiben nur wenige Arten übrig.
Besonderheiten: Jahrzehntelang wurde unter dem Namen Miltonia ein grösserer Komplex ähnlich aussehender Orchideen zusammengefasst. Inzwischen wurden diese auf verschiedene neue Gattungen aufgeteilt, sind aber in der Literatur oft noch unter dem Namen Miltonia zu finden. Die Züchtung hat durch die Verbindung dieser Gattungen und Arten wärmetolerante Sorten geschaffen, die einfacher zu pflegen und allgemein im Handel erhältlich sind.
Heimat: Im tropischen Mittel- und Südamerika – überwiegend als Aufsitzer auf Bäumen wachsend mit z.T. recht unterschiedlichen Bedürfnissen was Licht, Temperatur und Feuchtigkeit im Jahresrhythmus betrifft.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell bis halbschattig vor heisser Sonne geschützt. Im Sommer auch Freilandaufenthalt.
Temperatur: Temperiert bis warm.
Giessen: Allgemein während der Wachstumszeit bei gutem Wasserabzug gleichmässig feucht halten. In der übrigen Zeit sparsam giessen, so dass die Bulben nicht stark schrumpfen.
Düngen: In der Wachstumsphase alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration.

Miltoniopsis

mehr lesen

Miltoniopsis

Über die Miltoniopsis

Arten: etwa 6
Besonderheiten: Für die Fensterbank sind nur die allgemein im Handel befindlichen, äusserst prächtigen und dazu oft noch duftenden Hybriden zu empfehlen.
Heimat: Mittel und Südamerika. Meist epiphytisch wachsend; selten auf Felsen zu finden

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell bis halbschattig auch für die Nordseite geeignet. Hitze durch Sonne oder Heizung unbedingt vermeiden!
Temperatur: Nachts etwa 15° C, am Tage 20° – 22° C.
Giessen: Gleichmässig feucht halten, aber keine Staunässe, was man durch leichtes Antrocknen am ehesten erreichen kann.
Düngen: Betont salzempfindlich! Deshalb nur während des Wachstums 1 mal im Monat mit der Hälfte der angegebenen Konzentration eines Orchideendüngers düngen.

Odontoglossum

mehr lesen

Odontoglossum

Über die Odontoglossum

Arten: etwa 60
Besonderheiten: Einige Arten stammen aus den Nebelwäldern der tropischen Gebirge, andere aus den wärmeren Wäldern der flacheren Küstenregionen. Die Züchtung hat durch die Verbindung dieser Arten wärmetolerantere Sorten geschaffen, die einfacher zu pflegen sind. Die prächtigste Art, Odontoglossum crispum, war vor etwa 100 Jahren nach ihrer ersten Blüte in Europa die teuerste jemals gehandelte Orchidee. Ein herrschaftlicher Züchter aus England bezahlte nach heutigem Geldwert umgerechnet über 150.000.– Euro für eine Pflanze
Heimat: Hauptsächlich in den Gebirgsregionen des tropischen Mittel- und Südamerika. Meist als Aufsitzer auf Bäumen, selten in der Erde wachsend.

Pflegehinweise

Standortwahl: Eine Fensterbank ohne starke Sonne und trockene Heizungsluft. Noch besser ist natürlich ein nicht zu warmer, aber feuchter Wintergarten. Im Sommer auch im Freien, möglichst im lichten Schatten eines Laubbaumes und dem Regen und Tau ausgesetzt.
Temperatur: Im Sommer am Tage nicht mehr als 22°C, nachts dafür auf 15°C absinkend. Im Winter reichen am Tage etwa 18°C, nachts wie im Sommer, aber nicht unter 12°C. Die Temperatur sollte mit dem Lichtangebot harmonieren
Giessen: Im ganzen Jahr – vor allem im Sommer – darf der Pflanzstoff nicht austrocknen, aber auch nicht stauend nass sein. Deshalb kräftig giessen und Wasser wieder ablaufen lassen. In der winterlichen Wachstumspause ein wenig trockener halten.
Düngen: Recht salzempfindlich, Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideen- Dünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen. Ab Ausreifen des neuen Triebes nicht mehr düngen.

Oerstedella

mehr lesen

Oerstedella

Über die Oerstedella

Arten: etwa 40
Besonderheiten: Oerstedella centradenia ist die bekannteste und interessanteste Art mit rosa Blüten und langer Blütezeit. Sie ist auch in nicht blühendem Zustand eine an einen Bambus erinnernde attraktive Zimmerpflanze. Viele andere Arten dieser Gattung werden recht gross. Vermehrt sich durch Kindelbildung.
Heimat: Mexiko, Bolivien – die meisten Spezies kommen aus Costa Rica und West Panama.

Pflegehinweise

Standortwahl: Sehr hell; Fensterbank oder Wintergarten.
Temperatur: Im Winter normale Raumtemperatur 18° – 22°C. Im Sommer werden 30°C gut vertragen.
Giessen: Im Sommer feucht halten; im Winterhalbjahr nur gut abgetrocknete Pflanzen leicht giessen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Oncidium

mehr lesen

Oncidium

Über die Oncidium

Arten: etwa 500
Besonderheiten: Oncidien bringen vielfach leuchtend gelbe Blüten in grosser Anzahl an verzweigten Rispen. Es gibt aber auch kleine Arten mit kurzen Rispen und bunten Blüten. Ihre bescheidenen Ansprüche machen sie besonders brauchbar für Fensterbank und Wintergarten.
Heimat: Mexiko, Bolivien – die meisten Spezies kommen aus Costa Rica und Westpanama. In fast allen Mittel- und Südamerikanischen Ländern in tropischen und subtropischen Regionen. Meistens als Aufsitzer auf Bäumen

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell und sonnig. Auch ein leicht beschatteter Platz im Garten ist im Sommer möglich.
Temperatur: Im Sommer am Tage gern 25°C, nachts auf 15 – 20°C absinkend. Im Winter reichen am Tage etwa 18°C, nachts 15°C.
Giessen: Im Sommer, wenn der neue Trieb wächst, wird der Pflanzstoff immer feucht gehalten, darf aber nicht stauend nass sein. Deshalb kräftig giessen und Wasser wieder ablaufen lassen. Im Winter und nach der Blüte tritt eine Ruhepause ein. Es wird nur so viel gegossen, dass die Bulben nicht zu stark schrumpfen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Paphiopedilum (Frauenschuh)

mehr lesen

Paphiopedilum (Frauenschuh)

Über die Paphiopedilum (Frauenschuh)

Arten: etwa 60
Besonderheiten: Rein grünlaubige Arten stammen aus kühleren Gebieten, geflecktlaubige aus wärmeren. Diese sollten deshalb immer etwa 5°C wärmer gehalten werden als hier angegeben. Entsprechendes gilt für die Hybriden.
Heimat: In Vorder- und Hinterindien, Südchina, Philippinen, Indonesien bis Neuguinea in tropischen Regionen. Meistens auf der Erde oder in Felsspalten.

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank im Sommer halbschattig. Nur im Winter mit vollem Licht. Grünlaubige Sorten können von Anfang Juni bis September im Freien an einem schattigen Platz stehen, wo sie auch Regen und Tau ausgesetzt sind. Sie blühen dann besser.
Temperatur: Normale Zimmertemperatur. Nachts auf ca. 15°C absinkend.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff immer feucht halten. Im Winter vorsichtiger giessen, aber nie ganz trocken werden lassen. Kein zu hartes Wasser verwenden.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit OrchideendüngerWährend der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen. in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Phaius und Gastorchis

mehr lesen

Phaius und Gastorchis

Über die Phaius und Gastorchis

Arten: etwa 50
Besonderheiten: Eine der ersten in Europa bekannt gewordenen tropischen Orchideen. Alle Arten sind mehr oder weniger ausgeprägte Erdorchideen. Sie benötigen deshalb Lehm- oder Sandanteile in ihrem Substrat und vertragen mehr Dünger als andere Orchideen. Einige Arten können mit dem Blütenstiel 150 cm hoch werden, fast alle sind auch attraktive Blattpflanzen.
Heimat: In Vorder- und Hinterindien, Indonesien mit Neuguinea, einige auch in Afrika. Phaius wächst auf der Erde, oft auch im Lehm.

Pflegehinweise

Standortwahl: Im Sommer hell - leicht schattig und warm, im Winter volles Licht. Im Wintergarten können sie auch in Grundbeeten oder in Kübeln ausgepflanzt werden.
Temperatur: Im Sommer tagsüber – ca. 30°C, nachts absinkend. Im Winter reichen 18 – 20°C am Tage und 15°C bei Nacht.
Giessen: In der Wachstumszeit von März bis Oktober feucht halten. Im Winter nur abgetrocknete Pflanzen mässig giessen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration.

Phalaenopsis und Doritis

mehr lesen

Phalaenopsis und Doritis

Über die Phalaenopsis und Doritis

Arten: über 50
Besonderheiten: Diese beiden Gattungen sind nahe verwandt und sich sehr ähnlich. Sie werden in der Züchtung oft miteinander gekreuzt. Doritis hat deutlich kleinere Blüten, ist dafür aber besonders fest und haltbar. Früher wurden Phalaenopsis als besonders empfindlich beschrieben. Durch die gärtnerische Züchtung sind sie zum Favoriten der Zimmerorchideen geworden. Nach der Blüte Blütenstiel um die Hälfte einkürzen, kann aus den schlafenden Augen wieder austreiben
Heimat: In Vorder- und Hinterindien, Indonesien und Philippinen in tropisch feuchten Wäldern; immer als Aufsitzer auf Bäumen

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell bis mässig schattig. Die Blätter dürfen von der Sonne nicht mehr als leicht erwärmt werden. Im Winter volles Licht. Für das Fensterbrett bestens geeignet.
Temperatur: Im Sommer und im Winter am Tage 20 – 25°C, nachts mindestens 18°C. Zur Förderung des Blütenansatzes die Pflanze für ca. 6 Wochen in einen kühleren Raum stellen.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff abtrocknen lassen, dann kräftig wässern. Abtropfen lassen, kein Fussbad im Übertopf. Im Winter vorsichtiger giessen. Nur zimmertemperiertes Wasser verwenden.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Phragmipedium

mehr lesen

Phragmipedium

Über die Phragmipedium

Arten: etwa 12
Besonderheiten: Diese Gattung ist das amerikanische Gegenstück der asiatischen Paphiopedilum und gut mit ihnen zusammen zu pflegen. Sie bringen an einem Blütenstängel nacheinander über einen längeren Zeitraum bizarre Blüten. Leider etwas selten im Angebot. Die Pflanze sollte immer in einem flachen, mit Wasser gefüllten Untersatz stehen. Sie liebt „nasse Füsse“.
Heimat: In süd- und mittelamerikanischen Ländern meist tropischer Regionen. Einige Arten wachsen in 1500 bis 1800 Metern, die man im Winter auch kühler halten kann. Phragmipedien wachsen auf der Erde.

Pflegehinweise

Standortwahl: Schattig und luftfeucht (s. Einführung). Nur im Winter mit viel Licht
Temperatur: Am Tage 18 – 20°C, möglichst nicht wärmer. Nachts 15°C, im Sommer auch etwas höher.
Giessen: Den Pflanzstoff immer feucht halten.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Pleione

mehr lesen

Pleione

Über die Pleione

Arten: etwa 20
Besonderheiten: Auffallend grosse, meist einzelne Blüten auf einem 10 bis 12 cm langen Schaft. Blüten erscheinen meist im Frühjahr gleichzeitig mit dem Blattaustrieb. Die Bulben werfen im Herbst das Laub ab und benötigen danach eine kühle Trockenperiode. Im Januar neu eintopfen; einzeln in kleine Töpfe oder mehrere in flache Schalen.
Heimat: Indien, China, Burma, Thailand – meist kühlere Bergregionen

Pflegehinweise

Standortwahl: Ab Oktober nach dem Blattfall kühl und trocken. Die Bulben können auch lose im Kühlschrank bei +5°C gelagert werden. Nach dem Eintopfen im Januar hell aufstellen und feucht halten. Ab Mitte Mai im Freien im Halbschatten. Einige Arten und Sorten können ganzjährig z.B. im Steingarten bleiben. Eine Laubdecke ist dabei im Winter erforderlich
Temperatur: Von Oktober bis Januar möglichst kühl; 10 - 15°C, besser ist noch kühler. Nach dem Eintopfen 12 – 15°C.
Giessen: Nur in der Wachstumsperiode von Ende Januar bis Oktober gleichmässig feucht halten. Von Oktober bis Januar nicht giessen!
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis in den Sommer alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Pleurothallis

mehr lesen

Pleurothallis

Über die Pleurothallis

Arten: etwa 900
Besonderheiten: Der Habitus dieser Arten ist sehr unterschiedlich. Aus dem kriechenden Rhizom wachsen blattstielartige Pseudobulben, die nur ein Blatt tragen. Die Blüten sind kurz gestielt oder endständig an einer Rispe. Die Pflanzen können auf dem Block, im Korb oder auch im Topf kultiviert werden
Heimat: Mexico bis zur Gebirgsregion des tropischen Südamerikas

Pflegehinweise

Standortwahl: Schattig bis halbschattig, im Winter viel Licht. Ein Aufenthalt im Freien während des Sommers tut der Pflanze gut.
Temperatur: Tagsüber 18 – 25°C, nachts kühler.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff gut feucht halten. Im Winter etwas vorsichtiger wässern, aber nicht austrocknen lassen.
Düngen: In der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Promenaea

mehr lesen

Promenaea

Über die Promenaea

Arten: etwa 10
Besonderheiten: Promenaea sind nur 8 bis 12 cm hohe Pflanzen mit meist leuchtend gelben oder grünlichen Blüten. Zur Blütezeit von April bis Juni können die ca. 4 cm grossen Blüten die ganze Pflanze bedecken. Ältere Pflanzen breiten sich polsterartig aus, können deshalb gut mit etwas Moos und Farnwurzeln auf Korkplatten aufgebunden werden.
Heimat: Brasilien

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank und Wintergarten. Im Winter hell, im Sommer schattig. Ab Ende Mai bis September ist Freiland möglich, dann aber schattig.
Temperatur: Normale Zimmertemperatur, darf im Sommer auf 25° – 28°C steigen. Die Nachttemperatur sollte deutlich tiefer, bei ca. 16° – 18°C liegen.
Giessen: Während der Wachstumszeit von März bis Oktober gleichmässig feucht halten. Von Oktober bis März Wassergaben reduzieren, aber nicht ganz austrocknen lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Psychopsis

mehr lesen

Psychopsis

Über die Psychopsis

Arten: Wenige – ca. 5 P. papilio mit P. kramerianum ergeben die Hybride Kalihi. Letztere wird meist im Handel angeboten und empfiehlt sich für die Fensterbank.
Besonderheiten: Auffallend bizarre Blüten entwickeln sich einzeln – oft auch über Jahre – an dünnen Stängeln, weshalb diese erst abgeschnitten werden sollen, wenn sie vergilben oder abtrocknen.
Heimat: Tropisches Mittel- und Südamerika

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell – aber vor heisser Sonneneinwirkung schützen.
Temperatur: Normale Zimmertemperatur.
Giessen: Psychopsis reagieren auf zu viel Nässe besonders empfindlich mit Wurzelfäule; deshalb vor dem Giessen immer antrocknen lassen. Beim Umpflanzen immer auf gute Drainage achten und keine zu grossen Töpfe verwenden.
Düngen: Während des Wachstums 1 mal im Monat mit der Hälfte der angegebenen Konzentration eines Orchideendüngers.

Renathera

mehr lesen

Renathera

Über die Renathera

Arten: etwa 15
Besonderheiten: Stattliche, aufrecht wachsende Pflanzen. Ähneln in vielem den Vanda, mit denen und ähnlichen Gattungen (auch Phalaenopsis) sie vor allem wegen ihrer bei einigen Arten orange- bis feuerroten Blütenrispen gekreuzt wurden. Blühen teils mehrmals im Jahr. Da die Wurzeln sehr lufthungrig sind, werden die Pflanzen oft in Orchideenkörben ohne Pflanzstoff angeboten. Dann müssen die Wurzeln häufig besprüht oder getaucht werden
Heimat: In Vorder- und Hinterindien, Indonesien und Philippinen in tropischen Regionen mit viel Niederschlag. Renanthera bilden oft lange Stämme, die an Bäumen hochklettern.

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank und Wintergarten, hell und mit viel Licht. Bei starkem Sonnenschein nur leicht beschatten. Im Winterhalbjahr volles Licht. Bei Lichtmangel gibt es keine Blüte!
Temperatur: Höhere Temperaturen mit normaler Nachtabsenkung werden gut vertragen.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff bzw. die Wurzeln immer feucht halten. Im Winter etwas vorsichtiger wässern, aber nie ganz trocken werden lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Restrepia

mehr lesen

Restrepia

Über die Restrepia

Arten: etwa 30
Besonderheiten: Die meisten Arten wachsen büschelig, etwa 15 cm hoch mit fleischigen, ovalen Blättern, an deren Basis die Blüten einzeln nach und nach erscheinen. Diese gleichen Insekten mit antennenartigen Fühlern. Kultur in kleinen Töpfen oder mit Moos auf Kork aufgebunden. Dann öfter tauchen oder besprühen.
Heimat: Hauptsächlich in Venezuela und Kolumbien, aber auch in Guatemala und Mexiko. Die Pflanzen wachsen als Aufsitzer auf Bäumen, meist in feuchten Regenwäldern höherer Regionen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Im Sommer kühl, schattig und feucht, am besten an windgeschütztem Platz im Freien.
Temperatur: Im Sommer am Tage 20 – 25°C, nachts ca. 15°C. Im Winter bei ca. 15°C.
Giessen: In der Wachstumszeit von März bis Oktober gleichmässig feucht halten. Im Winter mässig feucht halten, aber ohne ausgeprägte Trockenzeit.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Rossioglossum Syn. Odontoglossum

mehr lesen

Rossioglossum Syn. Odontoglossum

Über die Rossioglossum Syn. Odontoglossum

Arten: etwa 6
Besonderheiten: Die bekannteste und auch als Anfängerorchidee bekannte Art ist Rossioglossum grande, gekreuzt mit R. williamsanum = R. Rodon Jester. Obwohl die Rossioglossum epiphytisch wachsen, sind sie nur in der Topfkultur am besten zu halten. Es sollte nachts für eine hohe Temperaturabsenkung gesorgt werden, da hierdurch ein guter Knospenansatz gewährleistet ist.
Heimat: Mittelamerika von Panama bis Mexico

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell bis halbschattig; im Winter viel Licht. Ein Aufenthalt im Freien während des Sommers tut der Pflanze gut.
Temperatur: Tagsüber 18 – 25°C, nachts 10 – 16 °C.
Giessen: In der Wachstumszeit gut giessen. Ab Oktober kühler und trockner halten.
Düngen: In der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Spathoglottis

mehr lesen

Spathoglottis

Über die Spathoglottis

Arten: etwa 45
Besonderheiten: Durch neue Züchtungen prächtige und vor allem fast das ganze Jahr über blühende, leicht zu pflegende Erdorchidee mit einem breiten Farbspektrum.
Heimat: In Indonesien mit Neuguinea, Vorder- und Hinterindien, auch Philippinen. Alle Arten wachsen auf der Erde, meist in Humus, teils auch in lehmiger Erde.

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank und Wintergarten, hell und mit viel Licht. Bei starkem Sonnenschein jedoch leicht beschatten. Blätter sollen nicht warm werden. Im Winterhalbjahr volles Licht.
Temperatur: Am Tage 20 – 25°C, nachts 18°C, im Sommer auch etwas höher.
Giessen: Im Sommer kräftig giessen und den Pflanzstoff immer feucht, aber nicht nass halten. Im Winter etwas vorsichtiger giessen, aber nie ganz trocken werden lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Stanhopea

mehr lesen

Stanhopea

Über die Stanhopea

Arten: etwa 20
Besonderheiten: Die Pflanzen werden am besten im Körben kultiviert, damit kann sich der Blütenstand am besten seitlich oder nach unten ungehindert entwickeln. Die Blütezeit liegt zumeist im Sommer. Die wachsartigen Blüten, die nur wenige Tage halten, haben zumeist einen starken Duft.
Heimat: Von Mexico über ganz Mittelamerika, Bolivien und Südbrasilien.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, viel Licht. Keine direkte Sonne im Hochsommer über Mittag. Ein Aufenthalt im Freien während des Sommers tut der Pflanze gut.
Temperatur: Tagsüber 18 – 25°C, nachts 14 – 16 °C. Im Winter nicht unter 12°C.
Giessen: Viel Wasser in der Wachstumsperiode von März bis Oktober geben. Im Winter nicht vollständig austrocknen lassen.
Düngen: In der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Trichopilia

mehr lesen

Trichopilia

Über die Trichopilia

Arten: etwa 30
Besonderheiten: Trichopilia tortilis fällt durch die gedrehten Blüten am auf. Trichopilia suavis ist eine der Schönsten. Fast alle Arten haben relativ grosse und leicht hängende, einer Cattleya ähnliche Blüten, Die wachsartigen Blüten, die zum Teil in grösserer Anzahl seitlich an der Pflanze sitzen.
Heimat: Tropen, Mexiko, Bolivien, Brasilien – in feuchten tropischen Wäldern zwischen 500 und 2000 Metern.

Pflegehinweise

Standortwahl: Fensterbank Ost- oder Westfenster, wenn Südseite, im Sommer ausreichend schattieren. Im Winter viel Licht.
Temperatur: Im Winter normale Raumtemperatur. Im Sommer kann die Temperatur bis 30°C ansteigen.
Giessen: Im Sommer gleichmässig feucht; zwischen den Giessgaben abtrocknen lassen. Im Winterhalbjahr nur gut abgetrocknete Pflanzen mässig giessen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der Hälfte der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Vanda und Ascocentrum

mehr lesen

Vanda und Ascocentrum

Über die Vanda und Ascocentrum

Arten: etwa 60
Besonderheiten: Vanda und deren Züchtungen besitzen besonders lufthungrige Wurzeln und werden deshalb fast ausschliesslich in Körbchen ohne Pflanzstoff freihängend gepflegt
Heimat: Von Indien über Thailand zu den Philippinen und Indonesien bis Neuguinea meist als Epiphyten wachsend; seltener auf Felsen.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell bis sonnig. Im Sommer aber pralle Sonne vermeiden. Nach den Eisheiligen leicht schattiert auch gut im Freien zu pflegen.
Temperatur: Zimmertemperatur mit Nachtabsenkung. Bei Freilandaufenthalt sollten 10° C nicht für längere Zeit unterschritten werden.
Giessen: Bei hängenden Pflanzen im Sommerhalbjahr täglich die Wurzeln besprühen oder tauchen. Werden die Pflanzen zur einfacheren Pflege im Zimmer in einer Glasvase gehalten, diese 2 – 3 mal wöchentlich mit Wasser füllen und nach ca. 20 – 30 Minuten wieder abgiessen.
Düngen: Im Sommerhalbjahr von März bis Oktober 1 – 2 mal monatlich mit angegebener Konzentration eines Orchideendüngers behandeln. Die übrige Zeit höchstens 1 mal im Monat düngen mit der Hälfte der Konzentration.

Vanilla

mehr lesen

Vanilla

Über die Vanilla

Arten: etwa 50
Besonderheiten: Vanilla ist die einzige Nutzpflanze unter den Orchideen und als solche schon von Hernando Cortez, dem Eroberer Mexikos, im 16. Jahrhundert als Gewürz für den dort dem Herrscher vorbehaltenen Cacao-Trunk beschrieben worden. Alle Arten sind rankende Pflanzen von z.T. sehr starkem Wuchs. Blüten muss man bestäuben, wenn sie Früchte ansetzen sollen. Die reifen Kapseln an einem trockenen Platz auslegen. Bald duftet der ganze Raum nach Vanille
Heimat: In tropischen Bergwäldern von Indonesien aber auch in Afrika und Südamerika. Vanilla wachsen als Aufsitzer an Bäumen hoch. Ihre Luftwurzeln gehen aber bis in die Humusschicht am Boden.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, aber leicht schattiert, ohne brennende Sonne
Temperatur: Im Sommer am Tage bei Sonnenschein 25 –30°C, nachts nicht unter 17°C, im Winter 15 – 20°C.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff bzw. die Wurzeln immer feucht halten, die Pflanzen vor allem bei Hitze, häufig mit salzarmem Wasser (Regenwasser) übersprühen. Im Winter etwas vorsichtiger wässern, aber nie ganz trocken werden lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Zygopetalum

mehr lesen

Zygopetalum

Über die Zygopetalum

Arten: etwa 40
Besonderheiten: Einzelne Arten entwickeln einen stark an Hyazinthen erinnernden Duft. Vor allem einige Züchtungen haben die bei Orchideen seltene Farbe Blau in den breiten Lippen ihrer Blüten.
Heimat: Im südlichen Südamerika, vorwiegend Brasilien, Argentinien; aber auch Peru und Bolivien. Zygopetalum wachsen meist in höheren Regionen, aber immer auf der Erde im Humus der Wälder.

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell und nur bei starker Sonne leicht beschatten. Im Winter volles Licht. Kann im Sommer mit etwas Schutz vor Wind und Sonne von Juni bis September auch im Freien stehen.
Temperatur: Im Sommer normale Zimmertemperatur, im Winter etwa 5°C weniger.
Giessen: Im Sommer den Pflanzstoff immer feucht halten. Im Winter etwas vorsichtiger wässern, aber nie ganz trocken werden lassen.
Düngen: Während der Wachstumsphase von März bis Oktober alle 14 Tage mit Orchideendünger in der angegebenen Konzentration. In der lichtarmen Zeit (November – Februar) nicht düngen.

Freiland Orchideen Cypripedium (Frauenschuh)

mehr lesen

Freiland Orchideen Cypripedium (Frauenschuh)

Über die Freiland Orchideen Cypripedium (Frauenschuh)

Arten: etwa 45 und Neuentdeckungen möglich
Besonderheiten: Alle Frauenschuhe bilden Rhizome. Sie wachsen auf unterschiedlichsten Böden und in verschiedensten Bereichen, die mal sauer und nass sein können, aber auch trocken und kalkhaltig. Viele Arten wurden durch Züchtung neuerdings untereinander mehrfach gekreuzt, so dass gartenwüchsige Hybrdien mit verschiedensten Farben und Formen der Blüten möglich sind. Reine Arten erblühen von weiss über dunkel-, schwarzrot bis gepunktet und gestreift; mit schuhförmigen Lippen an der Blüte. Sie sind die Favoriten im Garten und der Inbegriff der Gartenkunst. Lohnendswerte Arten: Cypripedium. reginae, Cypripedium calceolus, Cypripedium pubescens und neue Hybriden, die wesentlich besser wachsen. Wichtig: Wir unterscheiden Paphiopedilum (Heimat tropisches Südostasien) für den Wohnbereich und Cypripedium (Heimat wie oben angegeben). Beide werden als Frauenschuh bezeichnet. Erstere sind immergrün, letztere laubabwerfend.
Heimat: Nördliche Halbkugel: Europa, Asien, Nordamerika bis Alaska nur im gemässigten Klima

Pflegehinweise

Standortwahl: Reine Naturarten sind nicht immer ganz einfach zu pflegen und benötigen mehr Sachkenntnis. Dafür gibt es jetzt aber neue Hybriden, die für den Orchideenfreund hervorragend geeignet sind. Der Boden sollte mit Humus angereichert werden. Winterschutz ist in der Regel nicht notwendig. Im Frühjahr sollte leicht schattiert werden, um einen vorzeitigen Austrieb zu verhindern.
Temperatur:
Giessen: Nur bei trockenem Wetter vom Austrieb bis nach Ende der Blütezeit.
Düngen: Orchideendünger, wenn die Konzentration nicht 0,5-1 ml/L übersteigt. Bei hohen Konzentrationen werden die feinen Haarwurzeln und bei einigen Arten die Mykorrhiza (Bodenpilze) zerstört.

Freiland Orchideen Dactylorhiza (Knabenkraut )

mehr lesen

Freiland Orchideen Dactylorhiza (Knabenkraut )

Über die Freiland Orchideen Dactylorhiza (Knabenkraut )

Arten: etwa 50 und viele Unterarten; viele neue Hybriden
Besonderheiten: Knabenkräuter bilden Knollen ähnlich einer Dahlie, in die sie sich nach der Samenreife allmählich zurückziehen, so dass der oberirdische Pflanzenteil langsam abstirbt. Neu gezüchtete Hybriden ersetzen für den Gartenfreund die reinen Naturformen durch ihre wesentlich verbesserte Wüchsigkeit. Die Blüten, die in mehr oder weniger dichten Ähren oder pyramidal angeordnet sind, gibt es von reinweiss über rosa bis violett. Die Blütezeit erstreckt sich über 4 – 8 Wochen
Heimat: Nördliche Halbkugel: Europa, Asien, Nordamerika

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell, am besten mit Morgensonne. Für Standorte im Hausgarten, die aber nicht stark gedüngt sein dürfen, sowie für Steingärten, Ufer- bepflanzungen an Teichen, Sumpfbeete, die nicht ständig zu nass sind, Trogbepflanzung, aber auch für Friedhofsbepflanzungen geeignet. Sind die Pflanzen etabliert, vertragen sie frühjahrs- feuchte, sowie sommer- und herbstrockene Böden recht gut und können sich, wenn ihnen der Standort zusagt, selbst aussäen.
Temperatur:
Giessen: Vom Wachstumsbeginn im Frühjahr bis zum Ende der Blüte bei Trockenheit notwendig! An kühlen Tagen ab September, beginnen die Wurzeln der neuen Triebe an der Knolle wieder zu wachsen und sollten gegossen werden.
Düngen: Am besten eignet sich Orchideendünger. Im Frühjahr wöchentlich bis zur angegebenen Konzentration verwenden. Immer nur düngen, wenn der Boden feucht ist; sonst vorher giessen. Im Herbst bei Beginn des Wurzelwachstums 2 –3 x im wöchentlichen Abstand Orchideenblütendünger.

Freiland Orchideen Epipactis (Stendelwurz)

mehr lesen

Freiland Orchideen Epipactis (Stendelwurz)

Über die Freiland Orchideen Epipactis (Stendelwurz)

Arten: etwa 20
Besonderheiten: Alle Arten haben Rhizome. Man findet sie zumeist in Wäldern, jedoch wachsen sie auch in Sumpfgebieten und auf Trockenrasen. Die Blüten sind in lockerer Form angeordnet, leicht nickend. Farben und Formen reinweiß mit braun bis grün, violett mit braunroter Zeichnung. Stehen die Pflanzen in Töpfen, pflanzt man sie erst aus, wenn die Neutriebe aus der Erde erscheinen. Blütezeit ca. 4 – 6 Wochen. Griechen und Römer verwandten Epipactis als Heilmittel.
Heimat: Nördliche Halbkugel, Europa, Asien bis Israel, Nordamerika

Pflegehinweise

Standortwahl: Hell bis schattig, von trocken bis feucht. Epipactis palústris und Epipactis gigantea sind daher für Sumpfbereiche, aber auch für trockene Plätze auf Steingartenhügeln und all den Zwischen- formen der möglichen Gartenbereiche geeignet. Immer aber vor dem Überwuchern durch andere starkwüchsige Gartenstauden schützen.
Temperatur:
Giessen: Vom Frühjahr bis nach der Blüte feucht halten. Trockenphasen in Sommer/Herbst begünstigen Triebausreife, sowie die Triebanzahl im Folgejahr
Düngen: Orchideendünger bis zur angegebenen Konzentration wird gut vertragen. Immer nur auf feuchtem Boden düngen, sonst vorher gießen. Im Herbst nur 30 g/m2 Hornspäne. Achtung: Blattläuse mit Nützlings schonenden Mitteln bekämpfen. Gelegentlich Raupen möglich. Wühlmäuse können Rhizome fressen.
Wir verwenden Cookies, um den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie unserer Cookie-Nutzung zu.
Datenschutz